Es gibt die guten Nachrichten, immer wieder und auch immer mehr. Es gibt sie, ohne dass man krampfhaft danach suchen müsste. Und es gibt sie in einem Ausmaß und in einer Fülle, dass ich bei und nach dieser Recherche regelmäßig denke: „Das wäre doch absolut verrückt, wenn wir, wir alle, es nicht schaffen sollten, solche Beispiele rauszutragen, weiterzuentwickeln und uns gegenseitig dabei zu bestärken.“
In diesem Sinne sind auch die Beispiele vom Oktober 2026 wichtig, relevant, wegweisend, wenn auch nicht immer spektakulär. Lass dich überraschen, welche tollen Initiativen und Entwicklungen den Klimaschutz und eine nachhaltige Entwicklung voran bringen.
Vom Bürgersolarpark in Regensburg über die Energiedemokratie in Griechenland bis hin zum weltweiten Abstieg der Kohle: Die Nachrichten dieses Oktobers zeigen ein klares Muster. Die Transformation ist kein ferner Wunschtraum mehr, sie geschieht hier und jetzt.
Lassen wir uns also nicht einreden, unser Handeln sei wirkungslos. Die fossile Industrie hat vor Jahrzehnten das Konzept des individuellen „ökologischen Fußabdrucks“ erfunden, damit wir uns mit schlechtem Gewissen und gegenseitigen Schuldzuweisungen zerreiben.
Setzen wir den ökologischen Handabdruck dagegen! Das ist das Zwiebelschalen-Prinzip der Selbstwirksamkeit: Es beginnt bei der eigenen Haltung und dem bewussten Nachrichtenkonsum. Es setzt sich fort im Alltag – etwa bei der Entscheidung für eine Mitgliedschaft in einer Energiegenossenschaft oder der Montage eines Balkonkraftwerks. Und es mündet im politischen Wirken: Wenn wir unsere Stimmen erheben, Kommunen fordern, dort auch Aufgaben übernehmen und einfordern, dass die Rahmenbedingungen für die Zukunft gestaltet werden.
Es wird auch künftig Rückschläge geben. Aber die Gesetze der Physik und die Dynamik der Erneuerbaren lassen sich nicht mehr aufhalten. Wir machen weiter.











