Peter Fuermetz‘ Klima-Kolumne
Klimakolumne
#37 Hitze in Städten
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#37 Hitze in Städten

Warum wir das fossile Betriebssystem unserer Städte neu verhandeln müssen

Im Mai 2026 war Regensburg die heisseste Stadt Deutschlands. Eine von vielen Städten, in denen sich die Hitze staut, in denen zu wenig Grün zu wenig Abkühlung bedeutet, so schön und charmant die Architektur auch immer sein mag.

Ich kann mich noch an die erste Ölkrise in den siebziger Jahren erinnern. Als Kinder konnten wir damals am Sonntag zu Fuß auf die Autobahn (Fahrverbote). Als dann im Rhein massenweise die Fische starben, dachte ich, jetzt würden alle aufwachen und über die Lebensweise nachdenken. In meiner gesamten bisherigen Lebenszeit gab es immer wieder Umweltkrisen, bei denen man meinen konnte, das wäre jetzt das letzte noch notwendige Signal gewesen. Ein Signal zum Aufwachen, zum Aufstehen, zum Nach- und Umdenken.

So ähnlich geht es mir jetzt auch, wenn ich an die Hitze in den Städten denke und diese ganz konkret erlebe. Wenn die Folgen so greifbar sind, warum gehen wir dann nicht alle gemeinsam auf die Barrikaden? Warum fordern wir nicht lautstark und unnachgiebig das Ende einer fossilen Wirtschaftsweise, die die Zukunft unserer eigenen Enkelkinder verbrennt?

Diese Podcast-Episode gibt es auch als Artikel zum Lesen.

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