Eine aktuelle Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, des IÖW (Institut für ökologische Wirtschaftsforschung) und von IW Consult zeigt deutliche, wichtige und vielversprechende Zusammenhänge auf. Es handelt sich um eine Studie, die derzeit bemerkenswert unauffällig in den Archiven des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWK) verschwindet. Dieses Verschwinden in den Archiven ist skandalös, aber auch die Tatsache, dass sich die großen Leitmedien diesbezüglich so arg ruhig verhalten. Ich werde kann gerne davon erzählen, dass die Studie keine reine Theorie ist, sondern dass es erfolgreiche gelebte Praxisbeispiele gibt, die das Ergebnis bestätigen. Das Ergebnis nämlich, dass mit Erneuerbaren vor Ort in den Kommunen richtige Werte generiert werden.
Die Untersuchung belegt, dass der Ausbau von Wind- und Solarenergie kein links-grünes Ökoprojekt ist, sondern ein massiver Wirtschaftsmotor für die Regionen. Die Ergebnisse für alle 400 Landkreise in Deutschland sprechen eine deutliche Sprache:
Milliardengewinne für Kommunen: Bereits im Jahr 2023 blieben Milliardenbeträge an Wertschöpfung direkt in den Standortregionen – durch Gewerbesteuern, Pachtzahlungen für kommunale Flächen und Gewinne lokaler Betriebe.
Verdoppelung bis 2033: Bei konsequentem Ausbau könnten diese regionalen Einnahmen von derzeit ca. 5,5 Milliarden Euro auf 12,4 Milliarden Euro jährlich ansteigen.
In meiner Kolumne habe ich schon an verschiedenen Stellen auf „meine“ Genossenschaft hingewiesen, die BERR (Bürgerenergie für die Region Regensburg). Wir sind kein theoretisches Modell, sondern gelebte Energiewende mit inzwischen über 700 Mitgliedern und knapp 70 Anlagen. Ein herausragendes Beispiel für die in der Studie geforderte regionale Vernetzung ist unser Projekt ERO (Energieareal Regensburg-Ost).










