Wenn man sich mit den Fragen der Klimakrise auseinandersetzt, mit den Ursachen, mit den Auswirkungen, mit den Grundlagen, und auch mit den Beteiligten, dann landet man schließlich bei den Verursachern und den Leidtragenden. Dann landet man bei Fragen der Ungleichheit, der Gerechtigkeit, und auch der Zukunftsperspektive. Ich fürchte nun, dass wir diesen mindestens unbequemen Weg werden gehen müssen und dass wir uns damit beschäftigen müssen, wo eigentlich die tieferen Ursachen liegen, wie die systemischen Zusammenhänge zu verstehen sind, und am Ende natürlich auch, wie wir damit umgehen sollten oder müssen.
Wir müssen vermutlich die Illusion aufgeben, dass wir die Klimakrise lösen können, indem wir ein bisschen effizienter werden, während die systemische Ungleichheit weiter wächst. Echter Klimaschutz verlangt offenbar nach einer neuen ökonomischen Architektur. Und zwar auch wenn wir uns vor diesen Gedanken fürchten, wenn wir uns sie sogar kaum vorstellen und ausmalen können.











