In dritten Teil dieser Serie möchte ich den Blick nach vorn richten: Hin zur Wissenschaft und einigen Modellen, die zeigen könnten, dass eine Wirtschaft jenseits des Wachstumszwangs nicht das Ende des Wohlstands bedeutet, sondern den Beginn einer neuen Lebensqualität.
Es gibt sehr viele Konzepte, die sich als hilfreiche Alternativen auf diesem Weg anbieten wollen. Einige davon sind mir suspekt, weil sie zu naiv, zu esoterisch oder aus anderen Gründen undiskutabel sind. Ich habe mir stattdessen ein paar Instrumente und Konstrukte ausgesucht, die mir zumindest als schlüssig und auch hilfreich für weiteres Nachdenken erscheinen. Dazu gehören das “Donut-Modell” von Kate Raworth, die Gemeinwohl Ökonomie (GWÖ) und auch noch andere Konzepte.
Degrowth- und Postwachstumsideen greifen ein wichtiges Unbehagen auf, sie suchen nach einem Wirtschaftsmodell des “Genug”, nach einem Modell also, das unser Zusammenleben mit dem Rest des Planeten auch auf Dauer möglich und erträglich macht. Es gibt also gute Gründe, sich diese Ideen und Philosophien genau anzuschauen und diese zu überprüfen.










