Peter Fuermetz‘ Klima-Kolumne
Klimakolumne
#36 Wald und Klima: Zwischen Klimakrise, Handwerk und falscher Romantik
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#36 Wald und Klima: Zwischen Klimakrise, Handwerk und falscher Romantik

Ein Blick hinter die Kulissen unserer „grünen Lunge“. Im Gespräch mit Ulrich Matschke (Förster i.R. ).

Der Wald ist für viele von uns ein Ort der Ruhe, ein unberührtes Ökosystem und für manche auch ein Retter in der Klimakrise, der unsere Sünden bereitwillig wegschnauft. Doch wer in den vergangenen Jahren mit offenen Augen durch deutsche Reviere gegangen ist, merkt schnell, dass dieses Bild einige Risse bekommen hat. Um zu verstehen, wie es wirklich um unseren Wald steht und wo der Hebel für die Zukunft liegt, habe ich mit jemandem gesprochen, der die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte wie kaum ein anderer kennt.

Ulrich Matschke ist ein guter Freund, er ist Förster im Ruhestand und ein engagierter Natur- Umwelt- und Klimaschützer.

Für ihn ist der Wald weder der bedingungslose Retter, noch ist er dem Untergang geweiht. Er ist ein hochkomplexes System, das für uns alle sehr wichtig ist, das aber auch unsere Unterstützung braucht. Und die Rettung liegt irgendwo zwischen der tiefen Demut vor der Natur und dem mutigen, handwerklichen Eingreifen der Forstwissenschaft.

Die Natur besitzt eine fundamentale, evolutionäre Kraft zur Regeneration. Wenn es uns gelingt, diese Resilienz mit wissenschaftlich fundiertem, forstlichem Handeln zu kombinieren, dann wird der Waldumbau gelingen.


Im begleitenden Artikel zu diesem Thema gibt es noch weiterführende Infos und Quellen.

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