Danke für das wohlwollende Feedack. Die Eigentumsfrage bleibt natürlich zentral und offen. Verteilungsfragen bleiben auch offen und zentral. Allerdings habe ich noch keine wirklich schlüssigen Konzepte dazu gefunden. Übrigens: In China gibt es angeblich kein Privateigentum an Grund und Boden, schon so was verändert die Perspektive gleich erheblich, oder?
Stimmt, das verändert die Perspektive. Aber China hat dafür andere Probleme und Bodeneigentum ohne demokratische Kontrolle ist kein Ausweg, sondern eine andere Sackgasse. Staatskapitalismus löst die Eigentumsfrage nicht, er verschiebt sie nur.
Mich interessiert eher: Warum schaffen es demokratische Gesellschaften nicht, diese Frage ernsthaft zu stellen, obwohl das Wissen eigentlich da ist?
Dinge erzeugen ihren eigenen Sog. Dinge sind kommodifizierbar, d.h. im Markt handelbar. Dinge passen zum Kapitalismus und der Kapitalismus passt zu Dingen. Dinge erzeugen Vertrauen, denn sie sind einfach da und bleiben. Früher sicherten Dinge überleben.
Erlebnisse, Beziehungen und Zeit-Haben sind flüchtiger, sprechen uns auf einer ganz anderen Dimension an. Es erfordert einige Arbeit, das Wertsystem zu ändern. In uns und - durch Beispiel - um uns.
Danke Dir, schön wie Du die Gedanken auf den Punkt bringst, die mir auch im Kopf rumschwirren.
Gut geschrieben, alle 3 Teile, und der Ansatz ist ehrlich.
Nur denkt er mir zu stark in Werkzeugen wie GWÖ-Bilanz, Klimageld, Donut Ökonomie.
Werkzeuge verändern nichts, wenn die Eigentumsfrage unbeantwortet bleibt.
Umverteilung wird erwähnt, aber als technisches Instrument, nicht als politische Machtfrage.
Die Frage die sich mir stellt: Wer hat ein Interesse daran, dass diese Konzepte nicht eingeführt werden und wie viel Kapital steht dahinter?
Guter Kompass. Aber wer hält ihn, und wessen Hände zittern dabei?
Danke für das wohlwollende Feedack. Die Eigentumsfrage bleibt natürlich zentral und offen. Verteilungsfragen bleiben auch offen und zentral. Allerdings habe ich noch keine wirklich schlüssigen Konzepte dazu gefunden. Übrigens: In China gibt es angeblich kein Privateigentum an Grund und Boden, schon so was verändert die Perspektive gleich erheblich, oder?
Stimmt, das verändert die Perspektive. Aber China hat dafür andere Probleme und Bodeneigentum ohne demokratische Kontrolle ist kein Ausweg, sondern eine andere Sackgasse. Staatskapitalismus löst die Eigentumsfrage nicht, er verschiebt sie nur.
Mich interessiert eher: Warum schaffen es demokratische Gesellschaften nicht, diese Frage ernsthaft zu stellen, obwohl das Wissen eigentlich da ist?
Würde ich Gemeinschaftskunde statt Physik unterrichten, dann wäre Ihr Text Kern einiger Unterrichtsstunden.....
Aber ich glaub, das bring ich trotzdem .... das schriftliche Abitur ist geschrieben, dann wächst die Freiheit.
Danke für den Kommentar, und danke für Ihre Arbeit mit jungen Leuten.
Dinge erzeugen ihren eigenen Sog. Dinge sind kommodifizierbar, d.h. im Markt handelbar. Dinge passen zum Kapitalismus und der Kapitalismus passt zu Dingen. Dinge erzeugen Vertrauen, denn sie sind einfach da und bleiben. Früher sicherten Dinge überleben.
Erlebnisse, Beziehungen und Zeit-Haben sind flüchtiger, sprechen uns auf einer ganz anderen Dimension an. Es erfordert einige Arbeit, das Wertsystem zu ändern. In uns und - durch Beispiel - um uns.