5 Kommentare
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Avatar von Heiko von Ditfurth

Beim Thema Schwammstädte kommt mir immer wieder Kopenhagen als Beispiel in den Sinn:

https://www.uni-weimar.de/uploads/tx_showcase/Schwammstadt_Koeck.pdf

Avatar von Heiko von Ditfurth

Zu dem Punkt des Denkmalschutzes sei zumindest angemerkt, dass es hier schon erste Verbesserungen gibt. Das sind zum einen Anpassungen in den gesetzlichen Regelungen und zum anderen innovative Lösungen, wie zum Beispiel PV-Ziegel. Es mag aus Sicht einer "radikalen Wende", die im Klimaschutz notwendig ist, nicht als ausreichend erscheinen. Gleichzeitig ist es ein Spagat zwischen der Erhaltung von Kultur und dem Klimaschutzmaßnahmen. Beides ist wichtig, beides kann konstruktiv zusammenarbeiten. Es braucht auch hier den Willen – auf beiden Seiten.

Quellen:

https://www.swr.de/swrkultur/wissen/denkmalschutz-und-energiewende-vereinbaren-geht-das-102.html

https://www.bauen-wohnen.sachsen.de/denkmale-klimawandel-und-energiewende-6857.html

Avatar von Hannelore

Danke Peter, beim Lesen ist mir noch aufgefallen, dass Du den Themenkomplex Denkmalschutz nicht benannt hast. Es gibt einige Beispiele, wo der Denkmalschutz die Umsetzung von Schwammstadtkonzepten wie Blue Green Street Elemente unmöglich macht. Ein weiteres riesieges Problem ist der enorme Flächenbedarf für Parkplatze für private Pkw. Es hat sich leider in Deutschland etabliert, dass man sein Auto wie selbstverständlich im öffentlichen Staßenraum für umsonst oder sehr wenig Geld (Stichwort Anwohnerparken) abstellen kann. So löst man das Problem des Flächendrucks nicht. Wie Du schreibst, Autos sollten aus dem Innenbereich der Meteopolen verdrängt werden. Andere Länder (Dänemark, Niederlande, Frankreich, Norwegen) zeigen, dass es geht, dass die Aufenthaltsqualität zunimmt und die Städte für Menschen wieder attraktiv wird. In Deutschland ist das Thema zäh in der Umsetzung.

Avatar von Peter Fuermetz

Ja, danke für den Hinweis. Wir hatten in Regensburg auch schon oft Diskussionen mit dem Denkmalschutz, auch zum Beispiel wegen PV-Anlagen auf den Dächern. Selbst diejenigen, die man von unten gar nicht sehen kann, sind heilig... Und ja, die private Parkerei im öffentlichenRaum ist auch so eine Sache. Das dauert sicher noch lange und bringt viele Konflikte, bis wir die Städte tatsächlich einigermaßen autofrei umgebaut haben werden.

Avatar von Hannelore

und dann muss man zwingend und klar benennen, dass das Konzept nur funktioniert wenn ein ÖPNV vorhanden ist. Im ländlichen Raum kann das eher schlecht funktionieren. Dort ist man auf sein Auto angewiesen, wenngleich es auf in einem Dorf vollkommen sinnfrei ist JEDEN Weg (früher sagte man zum Zigarettenautomaten) mit dem Auto zu machen. Auxh da sollte für kurze Strecken bis 5-10 Kilometer immer das Fahrrad die Vorzugsvariante sein. Das geht auch für den Einkauf. Aber man muss es halt wollen!